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23.03.2016 Wenn Gummibärchen zerspringen Zweitklässler der Nordschule Jena experimentieren im Institut für Biochemie I am UKJ

Die Technische Assistentin Michaela Öhler zeigt, wie eine Pipette funktioniert. (Foto: UKJ/Schleenvoigt)Jena (UKJ/as). 20 Milliarden Nervenzellen bevölkern unser Gehirn. „Das sind ungefähr so viele, wie es Sterne in der Galaxie gibt“, sagt Dr. Nicole Koch, Wissenschaftlerin am Institut für Biochemie I am Universitätsklinikum Jena (UKJ). Während sie im Hörsaal erklärt, was im Gehirn vorgeht, und was Wissenschaftler machen, wenn sie Grundlagenforschung betreiben, lauschen ihr 21 Jungen und Mädchen der Klasse 2b aus der Nordschule in Jena. Wenn es zum Thema im Heimat- und Sachkundeunterricht passt, besuchen Klassenlehrerin Susanne Geiler und Schulbegleiter Thomas Steingrüber die Arbeitsplätze der Eltern ihrer Schützlinge. „Wir haben hier ganz andere Möglichkeiten, als in der Schule“, so die Lehrerin.

Nach dem Vortrag geht es zum Experimentieren ins Labor, wo Dr. Nicole Koch zusammen mit Dr. Dennis Koch und der Technischen Assistentin Michaela Öhler mehrere Stationen vorbereitet hat: Unterm Mikroskop sehen die Schüler Kreise, von denen Striche in alle Richtungen zeigen. „Das sind die Ausläufer der Zellen, so können sie miteinander reden“, erklärt Dr. Nicole Koch. Bereits am Tag vor dem Besuch, hat sie die Jungen und Mädchen in der Schule besucht. Jeder hat in eine Petrischale Fingerabdrücke abgegeben. „Bei mir sind ganz viele Pünktchen entstanden“, ruft ein Zweitklässler begeistert. Bereits mit bloßem Auge können die Schüler erkennen, wie die Bakterien innerhalb eines Tages gewachsen sind. Unterm Mikroskop sieht es noch eindrucksvoller aus. Dann gehen sie noch vielen anderen Fragen nach: Was passiert, wenn etwas Trockeneis in ein Wasserglas geworfen wird? Was geschieht, wenn ein Luftballon mit festem Kohlenstoffdioxid gefüllt wird? Wie verändert er sich bei unterschiedlichen Temperaturen? Und kann man Gummibärchen zertrümmern?

Wenn gerade keine Praktika für Studierende anstehen, stellt Prof. Britta Qualmann, Direktorin des Instituts für Biochemie I, die Laborräume gern zur Verfügung: „Wir wollen früh das Interesse wecken.“

 
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